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Aktuell:

Geburtstagskonzert(e) für Albert Mangelsdorff am 5. September 2026

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Am 5.09.2026 hätte Albert Mangelsdorff seinen 98. Geburtstags feiern können – ein guter Termin für ein Geburtstagskonzert. 

 

KunstWerk Praunheim hat die Jazz-Formation Saxophonbesitzer um 18 Uhr zu einem Geburtstagsständchen an der nagelneuen Gedenktafel für die Musikerbrüder Emil und Albert Mangelsdorff (Ludwig-Landmann-Straße 39-43) eingeladen.

Um 19:00 Uhr geben die vier Musiker dann ein Konzert im Gemeindesaal der evangelischen Kirche in der Pützerstraße 96a.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber ausdrücklich erwünscht. 

 

„Wir freuen uns sehr, dass die Gedenktafel für Emil und Albert Mangelsdorff vor wenigen Tagen angebracht werden konnte. Da lag es nahe spontan ein Konzert am 5. September, also zum Geburtstag von Albert, zu organisieren. Wir freuen uns, dass die vier Saxophonbesitzer dafür nach Praunheim kommen. Ein herzlicher Dank geht an Gertraude Friedeborn. Ohne ihr Engagement gäbe es die Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus von Emil und Albert nicht,“ so Dr. Gabriela Bloem, Vorsitzende des Vereins KunstWerk Praunheim

 

KunstWerk Praunheim hatte erst im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Stadt Frankfurt die hochkarätige Konzertreihe „playing_albert“ zum 20. Todestag von Albert Mangelsdorff organisiert. 

 

Bloem verspricht, dass Albert, aber auch Emil Mangelsdorff, in der Arbeit von KunstWerk Praunheim e.V.  immer wieder eine Rolle spielen werden: „Vielleicht dann auch bald in den ehemaligen Praunheimer Werkstätten , die zu einem Kunst- und Kulturzentrum werden sollen. Denn für diesen Zweck ist der Verein vor 15 Jahren gegründet worden.“

Zum Gedenken an Gerd Wild

KunstWerk Praunheim gedenkt dem bekannten Praunheimer Künstler Gerd Wild, der am  11. April 2026 im Alter von 85 Jahren gestorben ist.

23.4.26 - Gerd Wild wurde am 6.10.1940 in Frankfurt am Main geboren. 1959 machte er sein Abitur an der Ziehenschule. Er studierte zunächst an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt im Rahmen des Studium Generale mit Schwerpunkt Germanistik wechselte dann aber nach einem Jahr an die Werkakademie zum Studium der Kunsterziehung Staatliche Hochschule für Bildende Künste) Kassel. Dort schloss er sein Studium 1964 erfolgreich ab. Gerd Wild hat sich früh international orientiert. Er belegte 1961 einen Lithographiekurs am Regional College of Art in Manchester/England. 1963  reiste er nach Paris, um 3 Monate Farbradierung am Atelier 17/Paris bei Stanley William Hayter zu lernen. 1965 fand er Aufnahme in Frankfurt an der Städelschule und studierte Wand- und Glasmalerei bei Johannes Schreiter.

Gerd Wild war neugierig und es zog ihn ins ferne Ausland. Zwei Jahre lang (1965-1967) war er  DAAD-Lektor für deutsche Sprache und Malerei an der Universität Bengasi/Libyen. 1967 kam er zurück, begann das Referendariat an der Freiherr-von-Stein-Schule und beendete es 1969 mit dem 2. Staatsexamen. Anschließend war er als Studienrat und später Oberstudienrat für Kunst bis 2004 am Schillerschule-Gymnasium tätig. In dieser Zeit hat es ihn noch einmal ins Ausland gezogen. 1974-1979 war er Kunsterzieher an der Deutsche Schule in Istanbul/Türkei.

Seit 2004 kennt der Stadtteil Praunheim ihn als freien Künstler mit einem eigenen Atelier und Ausstellungsraum. Seine Reisen in europäische und arabische Länder, nach Iran, Afghanistan, Indien, Sri Lanka, Israel, Kanada, in die USA und nach Benin in Westafrika finden in seinen Farben Ausdruck; leuchtendes Blau erstrahlt in vielen Farbfacetten auf seinen Malereien. Seine Lithografien zeigen die wunderschönen Muster der arabischen und asiatischen Welt, abgewandelt in eine moderne europäische Sichtweise. Gerd Wild macht auch schnelle Bilder voller Kraft und Humor. Er nutzt unterschiedliche Darstellungsweisen, Formate und ist doch immer an seiner ganz eigenen „Handschrift“ zu erkennen.

Seine Karriere als Künstler beginnt früh. Ausstellungen 1967 am Goethe-Institut Tripolis/Libyen oder 1978 im Ertem Kültür Merkezi (Kulturzentrum) Istanbul/Türkei zeugen für die Anerkennung, die sein Werk erhielt. Auch in den letzten Jahren hat Gerd Wild 2004 und 2005 Kulturverein Dreieich ausgestellt und 2006 waren seine Werke im Museum Eschborn und Eschborn K (Kommunales Kino) zu sehen. Seit 2007 eröffnete er Einzel- und Gruppenausstellungen im eigenen Kunstraum Gerd Wild in der Römerstadt in Frankfurt. Gerd Wild ging es gesundheitlich nicht sehr gut als er 2023 mit eigenen Werken an der Ausstellung von KunstWerk Praunheim „Lebenselixier“ in Frankfurt Praunheim (Zehntscheune) teilnahm. Es war eine große Ehre für die Praunheimer, dass er zur Eröffnung kam und seine wunderbaren Gemälde und Lithographien zeigte.

Wir denken an Gerd Wild voller Dankbarkeit zurück.

KunstWerk Praunheim e.V.

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KunstWerk Praunheim e.V. engagiert sich für Lebendiges.Praunheim.

Als aktive Teilnehmer der Planungswerkstatt 2013 im Rahmen der Stadtteilplanung ist es uns ein Anliegen, dass die im Rahmenplan für die Ortsmitte Praunheim festgelegten Maßnahmen endlich umgesetzt werden. Die Bürger*innen haben sich engagiert eingebracht und die Stadtverordneten den Rahmenplan beschlossen. Schriftliche Zusagen der Stadt liegen vor. Wir fordern ein, dass Wort gehalten wird.

Mehr Informationen unter: lebendigespraunheim.de

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